Beats for love im Wichterle-Gymnasium
Eine etwas andere Musikstunde. Unter der Leitung eines DJs des Festivals Beats for Love lernten die Schüler eines Ostravaer Gymnasiums die Kunst des DJings kennen.
Eine ungewöhnliche Musikstunde bereiteten die Organisatoren des Festivals Beats for Love für die Schüler des Ostravaer Wichterle-Gymnasiums vor. Noten und Gesang wurden von zeitgenössischer Tanzmusik, moderner Technik und dem Mixen von Musik abgelöst, die die Schüler hautnah ausprobieren konnten.

Das Programm des Musikworkshops war auf die Arbeit eines DJs von A bis Z ausgerichtet. Die Schüler erfuhren, wozu die DJ-Technik dient, welche Effekte die einzelnen Bedienelemente des Mischpults erzeugen können und welche Regeln beim Mixen von Musik gelten. Darüber hinaus erfuhren sie, was das DJ-Handwerk eigentlich alles umfasst – vom Training über die Kommunikation mit dem Publikum bis hin zur eigenen Promotion. Die ungewöhnliche „Musikstunde“ war hochgradig interaktiv, sodass die Schüler die DJ-Technik „anfassen“ und live selbst ausprobieren konnten.
Am Workshop nahmen mehr als fünf Dutzend Schüler der ersten und zweiten Jahrgänge des Gymnasiums teil. „Wir schätzen die Zusammenarbeit mit dem Wichterle-Gymnasium sehr, denn die Zielgruppe unseres Festivals sind vor allem junge Menschen. Wir wollen sie aber nicht nur drei Tage im Jahr unterhalten. Unser Ziel ist es, kontinuierlich zu ihrem Wachstum und zur Erweiterung ihres Horizonts beizutragen,“ bemerkt Kamil Rudolf, Direktor des größten Tanzfestivals im Herzen Europas, Beats for Love. Den Workshop leitete DJ Lowa, einer der Organisatoren des Festivals, der sich mit mehreren prestigeträchtigen Auszeichnungen aus der tschechischen und slowakischen DJ-Szene sowie mit eigenem Rap-Schaffen rühmen kann.

Den ungewöhnlichen Musikworkshop für die Schüler hieß das Gymnasium willkommen. „Unsere Schule bemüht sich seit Langem, den Schülern ein vielfältiges Angebot zu ihrer Entwicklung zu bieten. Im selben Geist organisieren wir zum Beispiel auch Erste-Hilfe-Tage, Workshops, in denen die Schüler für eine Weile zu Architekten werden, oder Tage mit Robotern. Den praktischen Unterricht im DJ-Handwerk sehen wir als bereichernde Auffrischung des klassischen Unterrichts, die für junge Menschen attraktiv ist und das Potenzial hat, auch ihre Freizeitaktivitäten zu bereichern,“ lobte Jan Netolička, Direktor des Wichterle-Gymnasiums.
