Live im Radio als Moderator. Das probierten mit Beats for love Kinder aus armen Familien aus

Die Organisatoren des Tanzfestivals Beats for Love veranstalteten einen Schnellkurs im Radiomoderieren für sozial benachteiligte Kinder. Nach dem DJ-Workshop am Gymnasium richteten sie ihr Augenmerk diesmal auf Jugendliche aus den niedrigschwelligen Einrichtungen der Organisation Vzájemné soužití. Sie luden sie in die Live-Sendung des Radios Helax ein, das zu den meistgehörten Radiosendern in der Mährisch-Schlesischen Region gehört und dessen häufigste Fans gerade junge Menschen sind.

LIVE IM RADIO ALS MODERATOR. DAS PROBIERTEN MIT BEATS FOR LOVE KINDER AUS ARMEN FAMILIEN AUS

Im Lauf eines Nachmittags erfuhren die jungen Leute, wie es im Radio eigentlich zugeht. In der Live-Übertragung probierten sie das Moderieren aus, testeten die gesamte Studiotechnik und nahmen auch einen Radiospot auf. „Gemeinsam haben wir auch im Internet interessante Nachrichten gesucht, uns Gewinnspiele ausgedacht und Musik für unsere Hörer ausgewählt. Natürlich sind wir auch durch das ganze Gebäude gegangen, haben uns das Studio und die Räumlichkeiten für Aufnahme und Sendungsvorbereitung angesehen,“ beschreibt DJ Kmin, eines der Mitglieder des Organisationsteams des Festivals Beats for Love, der beim Radio Helax bereits seit 10 Jahren moderiert und davon die letzten 3 Jahre auch als Musikredakteur tätig ist.

LIVE IM RADIO ALS MODERATOR. DAS PROBIERTEN MIT BEATS FOR LOVE KINDER AUS ARMEN FAMILIEN AUS

Die niedrigschwelligen Einrichtungen der Organisation Vzájemné soužití befinden sich in den sozial ausgegrenzten Vierteln Liščina, Zárubek und Hrušov. Ihre Mitarbeiter kümmern sich um die Freizeitgestaltung von Kindern ab 6 Jahren, die meist aus sehr armen Familien stammen. „Die Kinder sind klug, aktiv und voller Energie, haben aber wenige Möglichkeiten, ihre Freizeit sinnvoll zu nutzen, positive Erfahrungen und Vorbilder oder eine Vorstellung von ihrer Zukunft zu gewinnen. Deshalb hat uns diese Aktivität buchstäblich begeistert. Für unsere Schützlinge war es nämlich nicht nur ein großartiges Nachmittagsprogramm, sondern auch eine enorme Motivation und ein Antrieb, im Leben etwas zu finden, dem es sich zu widmen lohnt,“ sagt Hana Žurovcová, Sozialarbeiterin der Organisation Vzájemné soužití.